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SIGNAL IDUNA Formularcenter - Mitteilung nach § 28 Abs. 4 VVG

Mitteilung nach § 28 Abs. 4 VVG

Mitteilung nach § 28 Abs. 4 VVG über die Folgen der Verletzung von Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalls

Auskunfts- und Aufklärungsobliegenheiten

Nach dem bestehenden Versicherungsvertrag ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht (Auskunftsobliegenheit) sowie zur Aufklärung des Schadenhergangs (Aufklärungsobliegenheit) erforderlich ist. Hierbei kann der Versicherer auch die Beibringung geeigneter Belege verlangen.

Leistungsfreiheit

Macht der Versicherungsnehmer entgegen der vorgenannten vertraglichen Vereinbarungen vorsätzlich keine oder nicht wahrheitsgemäße Angaben oder stellt er vorsätzlich die verlangten Belege nicht zur Verfügung, verliert der Versicherungsnehmer seinen Anspruch auf die Versicherungsleistung. Bei einer grob fahrlässigen Verletzung dieser Obliegenheiten, geht der Anspruch zwar nicht vollständig verloren, jedoch kann der Versicherer seine Leistung im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens kürzen.

Der Anspruch auf die Versicherungsleistung bleibt bestehen, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, das er die Obliegenheit nicht grob fahrlässig verletzt hat oder dass die Obliegenheitsverletzung weder für die Feststellung des Versicherungsfalls noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht ursächlich war.

Verletzt der Versicherungsnehmer die Obliegenheit zur Auskunft, zur Aufklärung oder zur Beschaffung von Belegen arglistig, wird der Versicherer in jedem Fall von der Verpflichtung zur Leistung frei.

Hinweis:

Wenn das Recht auf die vertragliche Leistung nicht dem Versicherungsnehmer, sondern einem Dritten zusteht, ist auch dieser zur Auskunft, zur Aufklärung und zur Beschaffung von Belegen verpflichtet.

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